Netzwerktreffen 2025
Auf Einladung der proWIN pro nature Stiftung fand am 21. November in der proWIN Akademie das vierte Netzwerktreffen der „Schule der Nachhaltigkeit“ statt.
Das Langzeitprojekt „Schule der Nachhaltigkeit“ widmet sich den zentralen Herausforderungen unserer Zeit: Ressourcenverschwendung, Plastikvermüllung, Erderwärmung und Artensterben. Im Mittelpunkt steht dabei die Leitfrage: Was können wir – auch im Kleinen – tun, um diesen bedrohlichen Entwicklungen entgegenzuwirken? Das strategische Konzept basiert auf dem Kernstück der Agenda 2030 der Vereinten Nationen, den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Die Initiative und ihre Netzwerktreffen sind geprägt vom intensiven Austausch aller Beteiligten sowie von der Vorstellung der am Projekt teilnehmenden Nichtregierungsorganisationen (NGOs).
Bildung für nachhaltige Entwicklung im Fokus – politische Bildung für eine nachhaltige Zukunft.
Stefan Rostock, Teamleiter BNE bei Germanwatch und NRW-Fachpromotor für Klima & Entwicklung, eröffnete das Treffen mit einem Impulsvortrag. Darin erläuterte er sein Anliegen, Menschen durch Bildungsarbeit zu befähigen, ihren ökologischen und sozialen Fußabdruck zu verkleinern und zugleich den „Handabdruck“ ihres politischen, strukturverändernden Engagements zu vergrößern.
Ein zentraler Programmpunkt waren die vier Workshops, deren Ergebnisse anschließend präsentiert und diskutiert wurden:
Workshop mit Dr. Julia Günther
Nachhaltigkeitsziele als Kompass für mündige Schülerinnen und Schüler
Workshop mit Stefan Rostock
Engagement mit Hand und Fuß
Workshop mit Susanne Bleimehl
Mitgestalten statt Mitmachen – Demokratie im Schulalltag fördern
Workshop mit Mira Fink
Grüne Braune? – Rechtsextremismus im Natur- und Umweltschutz
Im Rahmen des Ausstellungsformates „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten zahlreiche Bildungspartner*innen ihre Expertise im Bereich Nachhaltigkeit und boten vielfältige Austausch- und Vernetzungsmöglichkeiten. Beteiligt waren unter anderem:
- Ökologisches Schullandheim Spohns Haus/Biosphärenzweckverband Bliesgau
- BUND – KunterBUNDmobil
- Mint-Campus St. Ingbert
- Adolf-Bender-Zentrum
- Saarland Ranger
- Heilpflanzenschule Gabriele Geiger
- ADFC
- Quercus
- Fairtrade Initiative Saarland
- NAJU
- Landeszentrale für politische Bildung des Saarlandes
- MUKMAV
- Geoscopia Umweltbildung
- The Blue Mind e. V.
- Schülerforschungszentrum Saarlouis
- Netzwerk Entwicklungspolitik im Saarland e. V. (NES)
- Verbraucherzentrale Saarland
- Engagement Global
- Saarforst Landesbetrieb
Deutlich wurde erneut, wie sehr sozioökologisches Engagement vom entschlossenen Einsatz vielfältiger Akteursgruppen lebt – und wie stark die Zusammenarbeit von Schulleitungen, Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt.
Den Abschluss der Veranstaltung bildete der Impulsvortrag von Prof. Dr. Christian Berg. Im Anschluss diskutierten unter Moderation von Klaus Dittrich (Experte für Nachhaltigkeitskommunikation) die Schülerinnen Carina Pallier und Lorena Cuervo Müller (BBZ Merzig), Michèle Krebs (SBWBZ – Erzieherinnen Akademie Saarlouis), Prof. Dr. Christian Berg, Dr. Steffen-Werner Meyer (Abteilungsleiter im Umweltministerium), Jessica Heide (Staatssekretärin für Bildung und Kultur) sowie Benjamin Kiehn (proWIN pro nature Stiftung) die Thesen des Vortrags und erörterten, wie der Weg vom Reden zum Tun gelingen kann.
Ein Tag, bei dem sich alles um nachhaltige Lösungen für eine lebenswerte Zukunft drehte.
Impressionen
Fotos: Jana Balzer